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Weltrekord. Die Rennsportgeschichte.

Bereits in den Jahren 1938/39 nahm Petermax Müller mit einer DKW-Limousine an der Rallye Monte Carlo teil. Während der Kriegsjahre lagen Beruf und Rennleidenschaft Petermax Müllers vorübergehend auf Eis. Nach dem Zweiten Weltkrieg floh er nach Velpke bei Helmstedt. In der Diele seiner Zufluchtsstätte baute er einen alten Wehrmachtskübel zum Sportwagen um und bestritt bereits 1947 zum ersten Mal das Braunschweiger Stadtparkrennen. Insgesamt baute er in den Jahren 1946 bis 1949 sechs Rennwagen aus im Volkswagenwerk eingelagerten Bauteilen. Jeder einzelne davon entstand in seiner Diele und wurde bei Rennen als „VW-Eigenbau“ gemeldet. Er trimmte den von Haus aus mit 25 PS ausgestatteten VW-Motor mittels geringer technischer Veränderungen auf 50 PS.
Auf ähnliche Weise wurde später das Modell „P 356“ von Porsche auf 40 PS gebracht. Mit diesem Motor erreichte Petermax Müller eine Spitzengeschwindigkeit von 168 km/h. Dies sollte der Auftakt zu einer langjährigen und erfolgreichen Rennsportgeschichte sein.

Mit seinen ersten sechs Rennwagen, die er selbst gebaut hatte, nahm Petermax Müller in den Jahren 1948 und 1949 an den deutschen Meisterschaften teil, die er auch für sich entscheiden konnte. Er fuhr 1949 auch das Maschseerennen, das einzige Rennen, das je in Hannover veranstaltet wurde. In den darauffolgenden Jahren erlebte Petermax Müller seine größten Erfolge, ein Weltrekord folgte dem anderen. Insgesamt 8 Weltrekorde und 22 nationale Rekorde erlangte er in seiner Rennsportkarriere.

1951 legte er in Monthléry/Frankreich mit einem 356er Porsche 11.000 Kilometer in 72 Stunden zurück. Dies entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 152,35 km/h inklusive Fahrer- und Reifenwechsel sowie Tankstopps – eine für damalige Zeiten fast unglaubliche Leistung.

1952 und 1954 nahm der Rekordfahrer an der Rallye Monte Carlo und der Fernfahrt Lüttich-Rom-Lüttich teil, 1953 und 1954 außerdem am 24-Stunden-Rennen von LeMans. 1972 gewann Petermax Müller in Monte Carlo den Teampreis für die beste Mannschaft und wurde 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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